Sport-/Diensthundbetreuung

Als zertifizierte Sporthund-Therapeutin berate ich Sie gerne hinsichtlich Trainingsoptimierung, Prüfungs- oder Trainingsvorbereitung und zeitnahe Genesung bei sportlich bedingten Verletzungen Ihres Hundes.

 

Prophylaxe

Sport-, Dienst- oder Rettungshunde unterliegen gewissen Anforderungen an ihre körperliche Beschaffenheit. Somit sollte bereits im Training, also VOR dem Einsatz, Tunier oder Wettkampf, ein Augenmerk auf die Gestaltung des Trainings gelegt werden.

 

Kondition/Muskelaufbau

Viele Sporthunde müssen konditionell und muskulär gut aufgestellt sein. Leider wird häufig zu schnell zu viel von den Hunden erwartet. Im Training sollte eine kontinuierliche Leistungssteigerung erfolgen. Gezieltes Lauftraining und stabilisierende Übungen unterstützen den Aufbau von Kondition und Muskulatur.

Nur eine schrittweise Leistungssteigerung ermöglicht langfristig den Erhalt der Gelenkstabilität und die Vermeidung von Zerrungen, Rupturen oder Brüchen.

 

Warm up

Die Bedeutung von einem richtigen Aufwärmen des Hundes vor dem Training oder Wettkampf wird leider noch oft unterschätzt.

Ein optimales Warm up benötigt ca. 20 Minuten!

Erst dann wird die Muskulatur auf die nachfolgende Belastung vorbereitet und ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Synoviaproduktion (Gelenkschmiere) im Gelenk wird angeregt, so dass sich die Gleitfähigkeit verbessert. Der Bewegungsapparat kann Sprünge, harte Stoppbewegungen und Sprints optimaler auffangen und abfedern. Das Verletzungsrisiko singt, ebenso das Potenzial langfristiger Verschleißerkrankungen.

 

Dehnungen

Spezielle Übungen, die gezielte Muskelgruppen dehnen, sind besonders bei vorangegangen Verletzungen vor dem Training oder Wettkampf sinnvoll. Die Muskulatur wird gestreckt und auf stärkere Belastung vorbereitet. Die Gefahr von Überbelastung und daraus resultierenden Verletzungen sinkt.

 

Cool down

Genauso wichtig, wie ein strukturiertes Aufwärmen, ist auch das Auskühlen des Hundes nach erbrachter Leistung. Stoffwechselprodukte und Schlackstoffe können dann besser abtransportiert werden und die Regeneration des Körpers wird unterstützt. Die Atemfrequenz sinkt langsam, der Kreislauf wird durch das Cool down schonend in den Normalzustand zurückgeführt.

Hilfreich sind dazu ruhige Massagetechniken, die die Muskulatur, Körpertemperatur und Kreislaufprozesse schrittweise in den Ruhezustand verhelfen. Elektrotherapie lässt die Muskeln entspannen und beugt Schmerzen vor. Wichtig ist (gerade in kalten Jahreszeiten) die Wärmezufuhr nach der Belastung mit Hilfe einer Wärmelampe oder einem Hundemantel.

Die Maßnahmen zur Abkühlung verhelfen dem Hund somit zu einem gesunden Abschluss nach Belastung und unterstützt die Regulationsprozesse von Muskulatur, Gelenken und dem Herz-Kreislauf-System.

 

 

Anregungen für ausgewählte und individuelle Übungen gibt es im Seminar "Warm up - Cool Down".

Inh. Letizia Langer

Schloßstraße 2 | 33824 Werther (Westf.)

Tel: 0157 80641720

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